Bipartitäre Abgeordnete des Repräsentantenhauses schlagen Steuersafe Harbor für Stablecoins vor

Nach einem bedeutenden Wandel in der Kryptoregulierung unter der neuen Regierung von Präsident Donald Trump entwickeln die Gesetzgeber einen neuen Steuerrahmen. Dieser soll Klarheit und einen sicheren Hafen für bestimmte Stablecoin-Transaktionen schaffen.

Die Abgeordneten Max Miller aus Ohio und Steven Horsford aus Nevada haben einen vorläufigen Vorschlag erarbeitet, um die steuerliche Behandlung von Kryptowährungen an die traditioneller Wertpapiere anzugleichen. Laut einem Bloomberg-Bericht kombiniert der Entwurf politische Ziele und Gesetzestexte, die noch nicht formell genehmigt wurden.

Ein zentrales Merkmal des Entwurfs ist eine Befreiung von der Kapitalertragssteuer für Transaktionen mit regulierten Stablecoins. Konkret würden Transaktionen geschützt, bei denen der Wert konstant zwischen 0,99 und 1,01 US-Dollar bleibt. Diese Befreiung wäre jedoch auf Transaktionen unter 200 US-Dollar beschränkt, und der endgültige Text könnte ändern, welche Token qualifiziert sind.

Der Vorschlag zielt auch darauf ab, sichere Häfen für Belohnungen aus Aktivitäten wie Staking zu schaffen, bei denen Blockchain-Transaktionen verifiziert werden. Abgeordneter Miller erklärte: "Das amerikanische Steuergesetz hat mit der modernen Finanztechnologie nicht Schritt gehalten", und beschrieb den parteiübergreifenden Gesetzentwurf als einen Weg, Klarheit, Fairness und gesunden Menschenverstand in die Besteuerung digitaler Vermögenswerte zu bringen.

Derzeit werden nach den IRS-Richtlinien der Biden-Regierung Staking-Belohnungen bei Erhalt besteuert. Republikanische Gesetzgeber argumentieren, dass dies Vermögenswerte besteuert, bevor die Eigentümer einen Gewinn realisieren, während Demokraten darauf bestehen, dass diese Belohnungen bei Erhalt als Vergütung besteuert werden sollten.

Um diese Kluft zu überbrücken, schlagen Miller und Horsford einen Kompromiss vor, der Steuerzahlern erlaubt, die Steuer auf solche Belohnungen für bis zu fünf Jahre aufzuschieben. Nach dieser Frist würden die Belohnungen als Einkommen auf Basis ihres fairen Marktwerts besteuert. Die pro-kryptofreundliche Senatorin Cynthia Lummis, die kürzlich bekannt gab, nicht wieder zu kandidieren, hatte zuvor Gesetze eingebracht, die diese Belohnungen erst beim Verkauf besteuern würden, was näher an den Branchenpräferenzen liegt.

Darüber hinaus zielt der Entwurf darauf ab, digitale Vermögenswerte unter dasselbe Steuerregime zu stellen, das für Wertpapiere und einige Rohstoffe gilt. Er schlägt vor, Kryptowährungen in die Kapitalertragssteuerbefreiungen für ausländische Investoren einzubeziehen, die über US-amerikanische Vermittler wie Broker oder Börsen handeln.

Der Plan würde es Kryptowährungshändlern auch erlauben, die Mark-to-Market-Buchführung zu nutzen, bei der nicht realisierte Gewinne und Verluste auf Basis des fairen Marktwerts am Jahresende erfasst werden. Außerdem soll die Gesetzgebung Abzüge für Verluste aus Wash Trades mit digitalen Vermögenswerten einschränken und "bestehende Schlupflöcher schließen", die es ermöglichen, Kryptowährungsgewinne zu sichern und die damit verbundene Steuerschuld aufzuschieben.



Häufig gestellte Fragen
Natürlich. Hier ist eine Liste von FAQs zum vorgeschlagenen sicheren Hafen für Stablecoin-Steuern, verfasst in einem natürlichen Ton mit klaren, direkten Antworten.



Anfänger-Definitionsfragen



1. Worum geht es bei diesem Vorschlag für einen sicheren Hafen?

Es handelt sich um einen neuen Gesetzentwurf im US-Repräsentantenhaus. Sein Hauptziel ist es, klarzustellen, dass die Verwendung eines Stablecoins zur Bezahlung alltäglicher Waren und Dienstleistungen für den Nutzer keine Kapitalertragssteuer auslösen sollte.



2. Was ist ein Stablecoin?

Ein Stablecoin ist eine Art von Kryptowährung, die darauf ausgelegt ist, einen stabilen Wert zu haben, typischerweise im Verhältnis 1:1 an eine traditionelle Währung wie den US-Dollar gekoppelt. Beispiele sind USDC und USDT. Man kann es sich wie einen digitalen Dollar vorstellen, den man in Blockchain-Netzwerken verwenden kann.



3. Was ist das aktuelle Steuerproblem mit Stablecoins?

Nach den derzeitigen IRS-Regeln gilt jedes Mal, wenn man Kryptowährung – auch einen Stablecoin – ausgibt oder handelt, als steuerpflichtiges Ereignis. Man muss berechnen, ob man einen Gewinn oder Verlust basierend auf dem Kaufpreis hatte. Für einen Stablecoin im Wert von 1,00 US-Dollar ist dies ein enormer bürokratischer Aufwand für praktisch keine geschuldete Steuer.



4. Was bedeutet "de minimis"?

Es ist ein lateinischer Begriff für "geringfügig" oder "unwesentlich". Der Vorschlag schafft eine de-minimis-Ausnahme, was bedeutet, dass kleine private Transaktionen von diesen komplexen Steuerberechnungen befreit wären, sodass sie einfach wie Bargeld verwendet werden können.



Nutzen- und Zweckfragen



5. Warum ist dieser Vorschlag wichtig?

Er beseitigt ein großes Hindernis für die tägliche Nutzung von Stablecoins. Wenn man sich keine Sorgen um die Nachverfolgung winziger Gewinne für Steuerformulare machen muss, werden Stablecoins zu einem viel praktischeren Zahlungsmittel, wofür sie ursprünglich entwickelt wurden.



6. Wer profitiert von diesem sicheren Hafen?

- Verbraucher: Personen, die Krypto für Einkäufe nutzen.

- Händler: Unternehmen, die Kryptozahlungen akzeptieren.

- Die Kryptoindustrie: Schafft regulatorische Klarheit, um Innovationen in Zahlungssystemen zu fördern.

- Das IRS: Verringert die Belastung durch die Bearbeitung von Millionen trivialer Steuerberechnungen.



7. Bedeutet dies, dass Stablecoin-Transaktionen völlig steuerfrei sind?

Nein. Der sichere Hafen gilt speziell für die Verwendung von Stablecoins als

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