Kryptoanalyst Colin hat darauf hingewiesen, dass der Bitcoin-Kurs ein Death Cross gebildet hat, was er als bullishes Signal für die Kryptowährung betrachtet. Diese Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der jüngste Rückgang des Bitcoins alle Jahresgewinne zunichtegemacht hat.
In einem Beitrag auf X erwähnte Colin, dass das Death Cross genau dann auftrat, als Bitcoin den unteren Rand seines Megaphon-Musters erreichte – ein Indikator, den er ironischerweise als positiv empfindet. Er glaubt, dass dieses Szenario einen möglichen Boden und einen bevorstehenden Aufwärtstrend nahelegt, da Death Crosses oft Markttiefs signalisieren. Colin erwartet einen kurzfristigen Aufschwung vom aktuellen Niveau, fragt sich aber, ob dies zu neuen Allzeithochs oder nur zu einer temporären Rallye in einem Bärenmarkt führen wird.
Colin hob auch den Plan der Federal Reserve hervor, die quantitative Straffung bis Dezember zu beenden, und sieht dies als weiteren Faktor, der den Bitcoin-Preis durch erhöhte Liquidität ankurbeln könnte. Zusätzlich könnte ein möglicher Zinssenkung beim Dezember-Treffen des FOMC den Bitcoin weiter stützen.
Ein weiterer Analyst, Benjamin Cowen, bestätigte das Death Cross und stellte fest, dass vergangene Vorkommen oft lokale Tiefs markierten. Er warnte jedoch, dass, falls der Bullenmarkt beendet sei, jegliche Rallye möglicherweise nicht standhalten würde. Cowen deutete an, dass bei fortlaufendem Zyklus ein Aufschwung innerhalb der nächsten Woche passieren könnte; andernfalls könnte ein weiterer Rückgang vor einer größeren Erholung erfolgen.
Marktanalyst Subu Trade teilte historische Daten mit, die zeigen, dass Bitcoin nach dem letzten Death Cross im April um 22% zulegte. Derzeit wird Bitcoin bei etwa 95.100 US-Dollar gehandelt, ein Rückgang innerhalb der letzten 24 Stunden.
Häufig gestellte Fragen
Natürlich! Hier ist eine Liste hilfreicher und klarer FAQs zum Bitcoin Death Cross, die sowohl Anfänger- als auch Fortgeschrittenen-Bedenken in einem natürlichen, gesprächsorientierten Ton anspricht.
FAQs: Bitcoins Death Cross – Was es wirklich bedeutet
Anfängerfragen
1. Was ist ein Death Cross in einfachen Worten?
Es ist ein Chartmuster, das auftritt, wenn der Durchschnittspreis einer Kryptowährung über die letzten 50 Tage unter ihren Durchschnittspreis über die letzten 200 Tage fällt. Viele Händler sehen es als potenzielles Signal für einen längerfristigen Abwärtstrend.
2. Ist ein Death Cross ein garantierter Verkaufssignal für Bitcoin?
Nein, es ist keine Garantie. Es ist ein nachlaufender Indikator, was bedeutet, dass er einen Trend bestätigt, der bereits stattgefunden hat. Sich allein darauf zu verlassen, kann irreführend sein, da vergangene Death Crosses manchmal von Kurssteigerungen gefolgt wurden.
3. Ich bin neu hier. Sollte ich in Panik geraten und meine Bitcoins verkaufen, wenn ich das sehe?
Panik ist selten eine gute Strategie. Ein Death Cross ist nur ein Datenteil unter vielen. Für Anfänger ist es wichtiger, sich auf ihre langfristige Anlagestrategie und Risikotoleranz zu konzentrieren, anstatt auf einen einzelnen technischen Indikator zu reagieren.
4. Was ist das Gegenteil eines Death Cross?
Das Gegenteil wird Golden Cross genannt. Dies tritt auf, wenn der 50-Tage-Durchschnittspreis über den 200-Tage-Durchschnitt steigt und wird allgemein als bullishes oder positives Signal für künftige Kurse angesehen.
Fortgeschrittene & praktische Fragen
5. Warum könnte dieser Death Cross anders sein als erwartet?
Historisch gesehen hat Bitcoin manchmal signifikante Kursanstiege kurz nach der Bildung eines Death Cross erlebt. Dies passiert, weil der Indikator träge reagiert und bis zu seinem Erscheinen der Markt die schlechten Nachrichten möglicherweise bereits eingepreist hat und bereit für eine Erholung ist.
6. Welche anderen Faktoren sollte ich neben dem Death Cross beachten?
Berücksichtigen Sie stets den breiteren Kontext. Wichtige Faktoren sind:
- Handelsvolumen: Findet der Verkauf mit hohem oder niedrigem Volumen statt?
- Gesamtmarktstimmung: Wie ist die allgemeine Stimmung im Kryptomarkt?
- On-Chain-Daten: Betrachten Sie Metriken wie Ein- und Ausflüsse auf Börsen und aktive Adressen.