Diese drei Signale deuten auf das Ende eines Bärenmarktes hin, aber Bitcoin hat noch keines davon gezeigt.

Laut Analyst Willy Woo ist Bitcoin noch weit davon entfernt, die drei Signale zu zeigen, die in der Vergangenheit typischerweise das Ende von Bärenmärkten markiert haben.

In einem neuen Beitrag auf X skizzierte Woo diese historischen Signale. Das erste ist, dass der Preis über die Cost Basis (Kostenbasis) von Kurzzeithaltern (Short-Term Holders, STHs) steigt – also von Investoren, die ihre Coins innerhalb der letzten 155 Tage gekauft haben. Dieses Niveau stellt den Break-even-Punkt für diese Käufer dar.

Ein von Woo geteilter Chart zeigt, dass Bitcoin in vergangenen Bärenmärkten unter die STH-Kostenbasis fiel und dort verblieb, was neue Investoren mit Verlusten zurückließ. Bitcoin fiel Ende 2025 erneut unter dieses Niveau und ist seither darunter geblieben, wobei die Lücke größer wurde. Historisch gesehen wurde das Ende von Bärenmärkten signalisiert, wenn der Bitcoin-Preis wieder über die STH-Kostenbasis stieg.

Das zweite Signal sind frische Käufe von Investoren, die zum dritten Signal führen: eine Umkehr des Abwärtstrends des durchschnittlichen Erwerbspreises der STHs. Während Bärenmärkten tendiert die STH-Kostenbasis nach unten, da Coins zu niedrigeren Preisen gehandelt werden. Wenn der Markt beginnt, sich von der Bärenphase zu lösen, drücken Käufe zu höheren Preisen diese durchschnittliche Kostenbasis nach oben.

Auf die Frage eines Nutzers antwortete Woo, dass, da der Preis immer noch deutlich unter der Kostenbasis jüngerer Investoren liege – und diese Kostenbasis täglich sinke –, es wenig Anreiz zum Kauf gebe, bis ein Crossover unmittelbar bevorzustehen scheine. Er betonte, dass Bärenmärkte Geduld erforderten.

Derzeit liegt die Bitcoin-STH-Kostenbasis bei etwa 81.000 US-Dollar, was bedeutet, dass jüngere Käufer durchschnittlich einen nicht realisierten Verlust von über 14 % tragen. Es bleibt abzuwarten, wie lange es dauern wird, bis Bitcoin wieder über dieses Niveau steigt.

Nachdem Bitcoin letzte Woche unter 67.000 US-Dollar schloss, hat er sich zu Beginn dieses Montags erholt und wird bei etwa 69.500 US-Dollar gehandelt.



Häufig gestellte Fragen
FAQs zur Identifizierung des Endes eines Bärenmarktes für Bitcoin




Fragen für Anfänger




Was ist ein Bärenmarkt?
Ein Bärenmarkt ist eine längere Phase fallender Vermögenspreise, die typischerweise von weit verbreitetem Pessimismus und negativer Anlegerstimmung geprägt ist.




Was sind die drei genannten Signale, die darauf hindeuten, dass ein Bärenmarkt enden könnte?
Während die spezifischen drei Signale je nach Analyst variieren können, gehören zu den gängigen ein anhaltender Anstieg des Handelsvolumens, ein entscheidender Ausbruch über wichtige langfristige Widerstandsniveaus und eine deutliche Verschiebung der Marktstimmung von Angst zu Gier oder Optimismus.




Warum ist es wichtig zu wissen, ob ein Bärenmarkt endet?
Die Identifizierung eines möglichen Endes kann Anlegern helfen, fundiertere Entscheidungen darüber zu treffen, wann sie vorsichtig investieren oder ihre langfristigen Strategien anpassen sollten, anstatt rein aus Angst zu reagieren.




Wenn Bitcoin diese Signale nicht gezeigt hat, bedeutet das, dass der Bärenmarkt definitiv nicht vorbei ist?
Nicht unbedingt. Während diese Signale starke historische Indikatoren sind, sind Märkte unvorhersehbar. Ein Bärenmarkt könnte durch andere Mechanismen oder Ereignisse enden, die von diesen spezifischen Signalen nicht erfasst werden. Ihr Fehlen deutet darauf hin, dass weiterhin Vorsicht geboten ist.




Was sollte ich als Anfänger tun, wenn ich von Signalen für das Ende eines Bärenmarktes höre?
Konzentrieren Sie sich zunächst auf Bildung und Risikomanagement. Tätigen Sie keine impulsiven Investitionen allein auf der Grundlage von Vorhersagen. Erwägen Sie Cost-Average-Effekt-Investitionen (Dollar-Cost Averaging), um zu vermeiden, den genauen Markttiefpunkt timen zu wollen.




Fortgeschrittene & praktische Fragen




Was sind einige konkrete Beispiele für diese Endsigmale aus vergangenen Bitcoin-Zyklen?
Historisch fielen Markttiefs oft zusammen mit: 1. Kapitulationsvolumen: Extrem hohes Verkaufsvolumen, gefolgt von einer Phase niedrigen, konsolidierenden Volumens. 2. On-Chain-Metriken: Langzeithalter akkumulieren und eine Abnahme der Coins, die an Börsen transferiert werden. 3. Makro-Konvergenz: Eine Veränderung der breiteren Finanzbedingungen.




Könnte Bitcoin sich in einer neuen Art von Zyklus befinden, in dem alte Signale nicht mehr gelten?
Das ist möglich. Da der Markt mit institutioneller Beteiligung und neuen Finanzprodukten reift, können sich die Dynamiken ändern. Analysten diskutieren ständig, welche Indikatoren am relevantesten bleiben.




Was sind häufige Fallstricke beim Versuch, einen Markttiefpunkt zu bestimmen?
Die größten Fallstricke sind:

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