Michael Saylor bleibt seiner Strategie treu und verspricht, trotz des jüngsten Preisrückgangs weiterhin jedes Quartal Bitcoin zu kaufen.

Michael Saylor, der prominente Bitcoin-Befürworter und Mitbegründer von MicroStrategy (jetzt bekannt als Strategy), erklärte am Dienstag, dass das Unternehmen trotz zunehmender Bedenken hinsichtlich finanzieller Risiken unbeirrt an seiner Bitcoin-Strategie festhält. In einem CNBC-Interview sagte Saylor, Strategy werde unabhängig von Preisschwankungen oder Marktskepsis weiterhin regelmäßig Bitcoin kaufen und plane, seine Bestände auf unbestimmte Zeit vierteljährlich aufzustocken.

Auf die Frage nach den erheblichen Schulden des Unternehmens – über 8 Milliarden Dollar, größtenteils aus wandelbaren Anleihen, die zum Kauf von Bitcoin verwendet wurden – wies Saylor Bedenken zurück, dass eine anhaltende Talfahrt seine Finanzen belasten könnte. Er behauptete, selbst wenn Bitcoin über vier Jahre um 90 % fiele, würde Strategy sich durch Umschuldung arrangieren. Saylor äußerte die Überzeugung, dass Kreditgeber das Unternehmen weiterhin unterstützen würden, und betonte den langfristigen Wert von Bitcoin trotz seiner Volatilität. Er lehnte auch entschieden jede Möglichkeit ab, Bitcoin zur Stärkung der Bilanz zu verkaufen, und bekräftigte dessen Rolle als langfristigen Vermögenswert.

Die Marktstimmung ist jedoch vorsichtiger geworden. Die Leerverkaufspositionen für die Aktie von Strategy sind stark gestiegen, um etwa 40 % gegenüber einem Tiefstand im September 2025, wobei rund 30,5 Millionen Aktien leer verkauft wurden – etwa 10 % des öffentlich gehandelten Bestands. Langfristige Investoren haben sich zurückgezogen, was den Aktienkurs des Unternehmens (MSTR) um etwa 70 % auf rund 134 Dollar gedrückt hat.

Trotz des Aktiendrucks bleibt Strategy der größte unternehmenseigene Bitcoin-Halter mit 714.644 BTC, die zum aktuellen Kurs etwa 49 Milliarden Dollar wert sind. Saylor wies darauf hin, dass das Unternehmen über ausreichende Liquidität verfügt, mit etwa zweieinhalb Jahren an Bargeld, um Dividendenzahlungen zu decken.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wurde Bitcoin bei etwa 69.192 Dollar gehandelt, ein Rückgang von fast 8 % in der vergangenen Woche und 3 % in den letzten 24 Stunden.

Häufig gestellte Fragen
Natürlich. Hier ist eine Liste von FAQs zu Michael Saylor und MicroStrategys Bitcoin-Strategie, die klar und hilfreich für alle Verständnisstufen sein soll.

**Anfänger – Definitionsfragen**

1. Wer ist Michael Saylor und was ist MicroStrategy?
Michael Saylor ist der Mitbegründer und Executive Chairman von MicroStrategy, einem börsennotierten Unternehmen für Business Intelligence und Software. Unter seiner Führung wurde das Unternehmen vor allem als großer institutioneller Bitcoin-Investor bekannt.

2. Was genau ist seine Strategie?
MicroStrategys primäre Treasury-Strategie besteht darin, Bitcoin als primäre Reserveanlage zu erwerben und zu halten, anstatt Bargeld oder traditionelle Anlagen zu halten. Sie verwenden Firmenbargeld und nehmen gelegentlich Schulden auf, um regelmäßig mehr Bitcoin zu kaufen.

3. Was bedeutet es, jedes Quartal Bitcoin zu kaufen?
Das bedeutet, dass MicroStrategy als Teil seiner offiziellen Finanzplanung verpflichtet ist, mindestens einmal alle drei Monate mehr Bitcoin zu kaufen, unabhängig davon, ob der Preis zu diesem Zeitpunkt hoch oder niedrig ist.

**Motivation & Nutzen – Fragen**

4. Warum ist er so auf Bitcoin festgelegt?
Saylor glaubt, dass traditionelle Fiat-Währungen aufgrund der Inflation mit der Zeit an Wert verlieren. Er betrachtet Bitcoin als eine überlegene Form von digitalem Eigentum oder "Hard Money", das knapp, langlebig ist und von keiner Regierung entwertet werden kann, was es zu einem besseren langfristigen Wertaufbewahrungsmittel macht.

5. Was sind die Vorteile dieser Strategie für MicroStrategy?
Die hauptsächlich wahrgenommenen Vorteile sind: 1. Schutz vor Inflation für das Firmenvermögen, 2. Potenzial für erhebliche Kapitalwertsteigerung, wenn der Bitcoin-Preis langfristig steigt, 3. Es hat dem Unternehmen immense Aufmerksamkeit und eine neue Identität gebracht.

6. Ist das nicht riskant für ein börsennotiertes Unternehmen?
Ja, nach traditionellen Maßstäben der Unternehmensfinanzierung gilt es als höchst unkonventionell und riskant. Der Bitcoin-Preis ist volatil, und starke Kurseinbrüche können die ausgewiesenen Gewinne und den Aktienkurs des Unternehmens kurzfristig negativ beeinflussen. Saylor argumentiert, dass es langfristig riskanter sei, keine wertsteigernde Anlage zu halten.

**Häufige Bedenken & Probleme**

7. Warum weiter kaufen, wenn der Preis fällt?
Dies ist Teil einer Strategie namens

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