Bitcoin steht unter Druck, da Anleger ihr Geld in die Entwicklung künstlicher Intelligenz umschichten, so Saylor.

Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten an 17 der letzten 19 Tage Nettoabflüsse, wobei Anleger in diesem Zeitraum insgesamt 5,6 Milliarden Dollar aus diesen Produkten abzogen. Dadurch sind die Zuflüsse der in den USA gehandelten Bitcoin-ETFs seit Jahresbeginn ins Negative gerutscht und liegen nun bei minus 2,17 Milliarden Dollar. Der Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart hob die 13-tägige Abflussserie hervor und merkte an, dass allein im vergangenen Monat Bitcoin im Wert von rund 4,4 Milliarden Dollar über diese Produkte verkauft wurde.

Seit dem 14. Mai ist Bitcoin um etwa 20 % gefallen, von 82.040 Dollar auf rund 64.000 Dollar. Der Rückgang beschleunigte sich, nachdem Strategy, das von Executive Chairman Michael Saylor geführte Unternehmen für Wirtschaftsinformationen, bekannt gab, 32 BTC für etwa 2,5 Millionen Dollar verkauft zu haben. Das ist ein winziger Teil seiner Gesamtbestände, reichte aber aus, um die Marktstimmung zu erschüttern.

Saylor machte die KI-Ausgaben dafür verantwortlich. Er postete am Donnerstag auf X und erklärte, dass die Kapitalmärkte in historischem Ausmaß KI-Infrastruktur finanzieren und damit Geld von Bitcoin und anderen Vermögenswerten abziehen. Er sagte, dass in den letzten sechs Monaten über 400 Milliarden Dollar in KI-bezogene Investitionen geflossen seien, wobei große Wall-Street-Firmen mitmachten. Seiner Ansicht nach treibt diese Kapitalverschiebung – und nicht etwa eine Schwäche von Bitcoin selbst – die ETF-Abflüsse an. Er bezeichnete den Rückzug als Kaufgelegenheit und sagte: „Volatilität schafft Chancen."

Es gibt noch einige Lichtblicke. Der BlackRock iShares Bitcoin Trust und der Grayscale Mini Bitcoin Trust haben seit dem 1. Januar beide positive Zuflüsse verzeichnet. Bei allen in den USA gehandelten Bitcoin-Spot-ETFs liegen die gesamten Nettozuflüsse seit ihrer Einführung weiterhin bei rund 54 Milliarden Dollar, was eine stetige Nachfrage seit dem Start der Produkte vor etwas mehr als zwei Jahren zeigt.

Insgesamt ergibt sich ein Bild von kurzfristigem Druck vor dem Hintergrund langfristiger Investitionen. Ob KI-Ausgaben weiterhin Geld von Bitcoin abziehen werden oder ob beide separate Anlegergruppen anziehen können, ist noch unklar.

**Häufig gestellte Fragen**

Hier ist eine Liste von FAQs basierend auf der Aussage, dass Bitcoin unter Druck steht, während Anleger laut Michael Saylor Geld in die KI-Entwicklung umschichten.

**Fragen für Einsteiger**

1. **Was bedeutet es, dass Bitcoin unter Druck steht?**
Es bedeutet, dass der Preis von Bitcoin fällt oder Schwierigkeiten hat zu steigen, weil mehr Menschen verkaufen als kaufen.

2. **Warum verlagern Anleger Geld von Bitcoin zu KI?**
Viele Anleger glauben, dass KI-Unternehmen sehr schnell wachsen und kurzfristig hohe Gewinne erzielen werden. Sie verkaufen Bitcoin, um Bargeld für den Kauf von KI-Aktien zu erhalten.

3. **Stirbt Bitcoin wegen KI?**
Nein. Menschen wie Michael Saylor argumentieren, dass Bitcoin nicht stirbt. Er glaubt, dass KI Bitcoin langfristig sogar helfen wird, indem sie es nützlicher und sicherer macht.

4. **Was ist Michael Saylors Hauptpunkt?**
Sein Hauptpunkt ist, dass die Verlagerung zu KI ein vorübergehender Druck und kein dauerhaftes Problem ist. Er denkt, dass KI letztendlich die Nachfrage nach Bitcoin erhöhen wird, weil KI-Systeme einen zuverlässigen digitalen Wertspeicher benötigen.

5. **Sollte ich meine Bitcoins verkaufen, um in KI zu investieren?**
Das hängt von Ihren persönlichen Zielen ab. Saylor würde sagen, dass Sie Bitcoin langfristig halten sollten. KI ist ein Trend mit hohem Risiko und hoher Rendite, während Bitcoin als langfristiger Vermögenswert angesehen wird. Investieren Sie niemals Geld, dessen Verlust Sie sich nicht leisten können.

**Fragen für Fortgeschrittene**

6. **Wie genau könnte KI Bitcoin langfristig nutzen?**
Saylor deutet an, dass KI einen massiven Bedarf an sicherer, überprüfbarer digitaler Energie und Rechenleistung schaffen wird. Das Bitcoin-Netzwerk, das viel Energie verbraucht, könnte zum Rückgrat für den Energie- und Datenverifizierungsbedarf der KI werden. Außerdem könnte KI den Bitcoin-Handel und die Sicherheit automatisieren.

7. **Ist dieser Druck auf Bitcoin nur eine kurzfristige Marktrotation?**
Ja, die meisten Analysten sehen es als eine Sektor-Rotation. Anleger jagen dem heißen neuen Trend hinterher und ziehen Geld aus anderen Vermögenswerten ab, um ihn zu finanzieren. Dies ist an den Märkten üblich und in der Regel vorübergehend.

8. **Was sagt Saylor zum Vergleich zwischen Bitcoin und KI als Investitionen?**
Er argumentiert, dass Bitcoin ein

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