Der Bitcoin-Todeskreuz, der zuvor einen Rückgang von 66 % signalisierte, ist wieder aufgetaucht.

Ein Kryptowährungsanalyst hat ein kürzlich aufgetretenes technisches Überschreitungssignal bei Bitcoin hervorgehoben, das in der Vergangenheit bärische Trends signalisiert hat. Bitcoin hat einen "Todeskreuz" zwischen seinen 21-Tage- und 50-Tage-einfachen gleitenden Durchschnitten (SMAs) erlebt.

In einem Beitrag auf X teilte Analyst Ali Martinez ein tägliches Bitcoin-Preisdiagramm, das diese kürzliche Überschreitung veranschaulicht. Einfache gleitende Durchschnitte glätten Preisdaten über einen bestimmten Zeitraum und helfen dabei, langfristige Trends zu identifizieren, indem kurzfristige Volatilität herausgefiltert wird.

Das Diagramm zeigt, dass der 21-Tage-SMA von Bitcoin unter seinen 50-Tage-SMA gefallen ist. Historisch gesehen hat diese Überschreitung als "Todeskreuz" für Bitcoin fungiert und oft signifikante Preisrückgänge vorausgesagt. Frühere, im Diagramm hervorgehobene Fälle zeigen Wertverluste zwischen 54 % und 69 % nach dem Signal. Das jüngste Auftreten im Jahr 2022 führte zu einem Rückgang von fast 66 % bis zum Tiefpunkt des Bärenmarktes.

Es bleibt abzuwarten, ob sich dieses Muster wiederholen wird. Sollte bärischer Momentum folgen, könnte Bitcoin Gefahr laufen, unter ein On-Chain-Niveau zu fallen, das als Realized Price-to-Liveliness Ratio bekannt ist und derzeit bei etwa 87.500 US-Dollar liegt. Dieses Verhältnis vergleicht die durchschnittliche Kostenbasis von Bitcoin-Investoren mit dem Ausgabe- und Haltungsverhalten langfristiger Halter.

Martinez merkte an, dass Bitcoin beim letzten Mal, als es unter dieses Verhältnis fiel, auf den Realized Price zusteuerte, der derzeit bei 56.000 US-Dollar liegt.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes wird Bitcoin bei etwa 89.500 US-Dollar gehandelt, ein Plus von 2 % in der vergangenen Woche.



Häufig gestellte Fragen
FAQs zum Bitcoin-Todeskreuz



F1 Was ist ein Todeskreuz in einfachen Worten?

A Es ist ein Chartmuster, bei dem der kurzfristige Durchschnittspreis einer Kryptowährung unter ihren langfristigen Durchschnittspreis fällt. Einige Händler sehen darin ein potenzielles Signal für einen längerfristigen Abwärtstrend.



F2 Warum wird jetzt alle darüber für Bitcoin gesprochen?

A Weil dieses Muster gerade wieder im Bitcoin-Preisdiagramm aufgetaucht ist. Es erhält besondere Aufmerksamkeit, weil es beim letzten Mal einem signifikanten Preisverlust von etwa 66 % vorausging.



F3 Garantiert das Todeskreuz, dass der Bitcoin-Preis einbricht?

A Nein, es ist keine Garantie. Es ist ein nachlaufender Indikator, der auf vergangenen Preisen basiert, keine Glaskugel. Obwohl es bärischen Momentum signalisieren kann, wurde es in der Vergangenheit auch von Phasen der Konsolidierung oder sogar Rallyes gefolgt. Es ist ein Werkzeug unter vielen.



F4 Was passierte nach dem letzten Bitcoin-Todeskreuz im Jahr 2022?

A Nach dem Todeskreuz im Januar 2022 trat der Bitcoin-Preis in einen anhaltenden Bärenmarkt ein und fiel schließlich von seinem damaligen Niveau um etwa 66 % auf sein Zyklustief im November 2022.



F5 Sollte ich als Anfänger meinen Bitcoin deswegen verkaufen?

A Ein Panikverkauf basierend auf einem einzigen Indikator wird generell nicht empfohlen, besonders nicht für Anfänger. Das Todeskreuz wird von Händlern besser für das Timing innerhalb einer breiteren Strategie genutzt. Langfristige Investoren konzentrieren sich oft mehr auf Fundamentaldaten und ihre eigene Risikotoleranz als nur auf technische Muster.



F6 Was ist das Gegenteil eines Todeskreuzes?

A Das Gegenteil wird Goldenes Kreuz genannt. Dies tritt auf, wenn der kurzfristige gleitende Durchschnitt über den langfristigen Durchschnitt steigt und wird traditionell als bullisches Signal für einen potenziellen Aufwärtstrend angesehen.



F7 Was sind die Hauptkritikpunkte oder Probleme bei der Verlassung auf das Todeskreuz?

A Die beiden größten Kritikpunkte sind:

1. Es ist ein nachlaufender Indikator. Es bestätigt einen Trend, der bereits stattgefunden hat, sodass man den frühen Teil einer Bewegung verpassen könnte.

2.

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