Die FDIC geht mit einem neuen Regelungsprozess voran, um einen regulatorischen Rahmen für Emittenten von Stablecoins zu schaffen, wie im vorgeschlagenen GENIUS-Gesetz dargelegt.

Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) hat einen Schritt zur Umsetzung der ersten Stablecoin-Gesetzgebung des Landes, des GENIUS Act, unternommen, indem sie neue Regeln für Banken und deren Fintech-Partner vorschlägt, die an der Nutzung oder Ausgabe von Stablecoins interessiert sind.

In einem von ihrem Vorstand genehmigten Vorschlag skizziert die FDIC einen sicherheitsorientierten Rahmen für die von ihr beaufsichtigten Institute, die zur Ausgabe von Zahlungs-Stablecoins zugelassen sind, sowie für Banken, die Verwahrungsdienste für diese digitalen Vermögenswerte anbieten.

Der Vorschlag deckt wichtige Bereiche ab, die durch den GENIUS Act vorgeschrieben sind, wie etwa die Regeln für Reservevermögen, wie Kunden ihre Stablecoins einlösen können, Kapitalanforderungen und das allgemeine Risikomanagement. Er klärt auch, wie die Einlagensicherung auf die als Reserven für Stablecoins gehaltenen Mittel anwendbar ist, und spezifiziert, ob eine durchlaufende Versicherungsdeckung verfügbar wäre.

Darüber hinaus besagt die Regel, dass tokenisierte Einlagen, die der gesetzlichen Definition einer "Einlage" entsprechen, gemäß dem bundesstaatlichen Versicherungsgesetz genauso behandelt werden wie traditionelle Einlagen, wodurch Unsicherheiten über digitale Formen von Einlagen beseitigt werden.

Die Regeln der FDIC gelten speziell für die von ihr beaufsichtigten Institute, wie etwa Tochtergesellschaften bestimmter staatlich konzessionierter Banken, die eine Genehmigung zur Ausgabe von Stablecoins erhalten. Die Behörde hatte bereits im vergangenen Dezember Antragsverfahren für diese Institute vorgeschlagen.

In Bezug auf finanzielle Sicherungsmaßnahmen legt die FDIC noch keine spezifische Mindestkapitalanforderung fest. Stattdessen bittet sie um öffentliche Stellungnahmen dazu, ob ein solcher Rahmen in Zukunft etabliert werden soll. Die vorgeschlagene Regel würde auch verlangen, dass Stablecoin-Emittenten bescheinigen, dass sie Programme zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Einhaltung von Sanktionen eingerichtet haben.

Der umfangreiche Vorschlag behandelt viele technische und aufsichtsrechtliche Fragen, die die Branche beschäftigt haben, während einige komplexere Themen, wie präzise Kapitalberechnungen, für weitere Diskussionen während der öffentlichen Kommentierungsphase offen bleiben.

Mit diesem Vorschlag setzt die FDIC ihr Mandat gemäß dem GENIUS Act um, um beim Aufbau eines bundesstaatlichen Regulierungssystems für Zahlungs-Stablecoins zu helfen. Das Gesetz verlangt von der FDIC, zusammen mit anderen wichtigen Bundesaufsichtsbehörden und dem Finanzministerium, Sicherheits- und Soliditätsstandards für an Stablecoins beteiligte Unternehmen festzulegen.



Häufig gestellte Fragen
Natürlich. Hier ist eine Liste von FAQs zum neuen Regelungsprozess der FDIC für Stablecoin-Emittenten gemäß dem vorgeschlagenen GENIUS Act, die klar und zugänglich gestaltet ist.



Anfänger-Definitionsfragen



1. Was ist ein Stablecoin?
Ein Stablecoin ist eine Art Kryptowährung, die darauf ausgelegt ist, einen stabilen Wert zu haben, der typischerweise an einen traditionellen Vermögenswert wie den US-Dollar gekoppelt ist. Das Ziel ist es, die digitalen, schnell transferierbaren Vorteile von Krypto mit der Preisstabilität von regulärem Geld zu kombinieren.




2. Was ist die FDIC und was hat sie mit Krypto zu tun?
Die FDIC ist eine US-Regierungsbehörde, die Bankeinlagen versichert, um Verbraucher zu schützen, wenn eine Bank scheitert. Sie beteiligt sich, weil einige Stablecoins darauf abzielen, wie digitale Dollar zu sein, und die Regierung sicherstellen möchte, dass sie für Nutzer sicher und zuverlässig sind.




3. Was ist der GENIUS Act?
Der GENIUS Act ist ein vorgeschlagenes Gesetz im Kongress. Sein Hauptziel ist es, klare Regeln für Unternehmen zu schaffen, die Zahlungs-Stablecoins ausgeben, einschließlich der Anforderung, dass sie wie Banken bundesstaatlich von der FDIC versichert sein müssen.




4. Was ist Regelungsprozess?
Regelungsprozess ist der formelle Prozess, den eine Regierungsbehörde durchläuft, um neue Vorschriften zu erstellen. Er umfasst das Vorschlagen von Regeln, das Sammeln öffentlicher Rückmeldungen, das Überarbeiten und schließlich das Erteilen offizieller Regeln, die Unternehmen befolgen müssen.



Prozess- und Auswirkungsfragen



5. Was genau macht die FDIC gerade?
Die FDIC beginnt mit den ersten Schritten zur Gestaltung eines regulatorischen Rahmens für Stablecoin-Emittenten. Dies geschieht in Erwartung, dass der GENIUS Act möglicherweise Gesetz wird. Sie klärt, wie sie diese Unternehmen versichern würde und welche Anforderungen sie erfüllen müssten.




6. Warum geschieht dies jetzt?
Aufgrund vergangener Ausfälle auf dem Kryptomarkt glauben US-Regulierungsbehörden und Gesetzgeber, dass klare, strenge Regeln erforderlich sind, um Verbraucher zu schützen, die finanzielle Stabilität zu gewährleisten und verantwortungsvolle Innovation bei digitalen Vermögenswerten zu fördern.




7. Wie wird mich das als Nutzer schützen?
Wenn die Regeln umgesetzt werden, wäre der größte Schutz die FDIC-Versicherung. Das bedeutet, wenn Sie einen versicherten Stablecoin halten und das emittierende Unternehmen scheitert, wären Ihre Gelder

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