Hier ist das neueste Update zu den neuen Berichtsvorschriften der SEC für Unternehmen, die digitale Vermögenswerte verwahren.
Häufig gestellte Fragen
Hier ist eine Liste häufig gestellter Fragen zu den neuen Berichtsvorschriften der SEC für Unternehmen, die digitale Vermögenswerte für Kunden halten, zugeschnitten sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Leser.
Allgemeine Definitionsfragen
1. Was genau ist die neue Vorschrift der SEC?
Es ist eine neue Regel, die Unternehmen wie Banken und Brokerhäusern genau vorschreibt, wie sie Kryptowährungen, die sie für ihre Kunden halten, in ihren Finanzberichten auflisten müssen.
2. Warum mischt sich die SEC hier ein?
Die SEC möchte sicherstellen, dass Anleger die Risiken kennen. Wenn ein Unternehmen, das Ihr Bitcoin hält, bankrottgeht, könnten Sie Ihre Kryptowährung verlieren. Die SEC möchte, dass diese Unternehmen dieses Risiko in ihren Bilanzen transparent machen.
3. Bedeutet das, dass die SEC Bitcoin nun als Wertpapier betrachtet?
Nein. Diese Vorschrift betrifft die buchhalterische Behandlung des Vermögenswerts, nicht ob der Vermögenswert ein Wertpapier ist. Sie gilt für alle digitalen Vermögenswerte, einschließlich Bitcoin und Ether, unabhängig von ihrer rechtlichen Einstufung.
4. Was bedeutet Verwahrung in diesem Zusammenhang?
Es bedeutet, die privaten Schlüssel oder die tatsächliche Kryptowährung im Namen eines Kunden zu halten. Wenn Sie Ihre eigenen Münzen in Ihrer eigenen Wallet halten, gilt diese Regel nicht für Sie.
Die zentrale Bilanzierungsregel
5. Wie ändert diese Vorschrift die Berichterstattung von Unternehmen über Kryptowährungen?
Bisher konnten Unternehmen diese Vermögenswerte als außerbilanzielle Posten ausweisen. Jetzt müssen sie die Kryptowährungen, die sie für Kunden halten, als Verbindlichkeit in ihrer eigenen Bilanz ausweisen und zusätzlich einen gleichwertigen Vermögenswert erfassen.
6. Warum müssen sie es sowohl als Vermögenswert als auch als Verbindlichkeit erfassen?
Das ist der seltsame Teil der Regel. Sie soll widerspiegeln, dass das Unternehmen, falls es die Kryptowährung verliert, dem Kunden diesen Wert schuldet. Indem sie es in ihre Bilanz aufnehmen, sagen sie im Wesentlichen: „Wir schulden das unseren Kunden, und wir halten einen Vermögenswert, um diese Schuld abzudecken."
7. Bedeutet das, dass die Kryptowährung nun dem Unternehmen gehört?
Nein. Es ist immer noch Eigentum des Kunden. Aber die buchhalterische Behandlung lässt es für Berichtszwecke so aussehen, als ob das Unternehmen es besitzt. Deshalb empfinden viele Banken es als belastend – es bläht ihre Bilanz mit Vermögenswerten auf, die sie nicht tatsächlich kontrollieren.